Der AfW Bundesverband Finanzdienstleistung hat am 18. Juni 2026 sein 34-jähriges Bestehen mit rund 300 Gästen im traditionsreichen Colosseum Filmtheater in Berlin gefeiert. Unter dem Motto „Wir feiern das Heute. Und gestalten das Morgen.“ verband die Jubiläumsveranstaltung Rückblick, fachliche Zukunftsimpulse, gelebten Branchendialog und den Start der neuen #DIE34ER-Kampagne „STATEMENTS“.
Nach Welcome, Einlass in den großen Kinosaal und einem kurzen Auftaktfilm mit einer Vielzahl von Grußworten aus der Branche begrüßte der AfW-Vorstand die Gäste. Anschließend schlug AfW-Gründer und Ehrenvorsitzender Jens Wüstenbecker die Brücke zu den Anfängen des Verbandes. Er berichtete, dass der Gedanke zur Gründung des AfW nach dem Eindruck einer Gewerkschaftsdemonstration bei ihm Fuß fasste: Der Gewerkschaftsgedanke „Nur gemeinsam ist man stark“ wurde zum Ausgangspunkt für eine berufsständische Interessenvertretung unabhängiger Vermittlerinnen und Vermittler. Wüstenbecker begrüßte und ehrte zudem Mitglieder der ersten Stunde, die den Verband seit seiner Gründung begleitet und mitgeprägt haben.
„Der AfW ist aus der Überzeugung entstanden, dass unabhängige Vermittlerinnen und Vermittler eine starke gemeinsame Stimme brauchen. Genau dieser Gedanke war im Colosseum spürbar: fachlich, politisch und menschlich. Mit unserer neuen Kampagne STATEMENTS geben wir dieser Stimme noch mehr Sichtbarkeit – authentisch, persönlich und direkt aus der Branche heraus“, sagt AfW-Vorstand Frank Rottenbacher.
Im fachlichen Teil richtete der AfW den Blick konsequent nach vorn. Nikolaus Stapels, Experte für Cyberrisiken, zeigte äußerst praxisnah, worauf Maklerinnen und Makler achten müssen, um sich besser vor Cyber-Kriminalität zu schützen. Dr. Robin Kiera sprach anschließend über digitale Kundenwelten, Künstliche Intelligenz und die Frage, wie Vermittlerinnen und Vermittler in einer zunehmend digitalen Welt sichtbar und relevant bleiben.
Ein weiterer Höhepunkt war das von AfW-Vorständin Franziska Geusen moderierte Panel „Beratung heute – Beratung morgen“. Gemeinsam mit Doreen Gossert, Andreas Beys, Fiona Jasmut und Dr. Robin Kiera ging es um die Erwartungen junger Menschen, neue Kommunikationswege und die Bedeutung persönlicher Beratung in Zeiten digitaler Angebote.
„Die Diskussion hat gezeigt, wie viel Zukunft in unserem Berufsstand steckt. Junge Menschen erwarten Verständlichkeit, Sichtbarkeit und echte Begleitung. Genau hier liegen die Stärken unabhängiger Vermittlerinnen und Vermittler. Mit #DIE34ER und STATEMENTS wollen wir zeigen, wer hinter diesem Beruf steht: Engagierte und qualifizierte Menschen mit Haltung, Verantwortung und Überzeugung“, erklärt AfW-Vorständin Franziska Geusen.
Im Panel „Branche im Dialog“ moderierte Frank Rottenbacher den Austausch mit Norman Wirth für den AfW, Martin Klein für den VOTUM Verband, Dr. Helge Lach für den Bundesverband Deutscher Vermögensberater BDV, Julie Schellack für den Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler BDVM und Kai Schulze für den BVI Deutscher Fondsverband als Vertreter der Investmentbranche. Diskutiert wurden die Altersvorsorge-Reform, die Zukunft der Beratungsvergütung, Künstliche Intelligenz und die Zusammenarbeit der Verbände. Dabei wurde deutlich: Die Perspektiven sind nicht immer identisch, doch bei zentralen Fragen zieht die Branche an einem Strang.
Anschließend stellte der AfW die neue Community-Kampagne #DIE34ER „STATEMENTS“ vor. Im Laufe des Abends entstanden dann auch persönliche Video-Statements von Vermittlerinnen und Vermittlern sowie Schwarz-Weiß-Porträts des Profi-Fotografen Tom Peschel. Von den entstandenen Bildern und Botschaften wird in den kommenden Monaten im Rahmen der Kampagne noch einiges zu sehen sein.
„34 Jahre AfW stehen für 34 Jahre Einsatz für die unabhängige Vermittlerschaft. Das Jubiläum hat gezeigt, wie stark diese Gemeinschaft ist: im fachlichen Austausch, in der politischen
Interessenvertretung und im persönlichen Miteinander. Genau daraus entsteht die Kraft, die Zukunft der Beratung selbstbewusst zu gestalten“, betont Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des AfW.
Zum großen Erfolg des Jubiläums trug auch die besondere Atmosphäre des Colosseum Filmtheaters bei. Location, Service, Catering und viele liebevolle Details sorgten für außergewöhnlich positives Feedback der Gäste. Nach dem fachlichen Teil wurde in der Wagenhalle mit Essen, Getränken, vielen Gesprächen und Live-Musik weitergefeiert. Für besondere Momente sorgten unter anderem eine Jazzband und Martin Stenger von Franklin Templeton, einem Fördermitglied des AfW, der sich für mehrere Auftritte anschloss. Später wurde in einem eigens hergerichteten Kinosaal bis weit nach Mitternacht getanzt. Der besondere Dank des AfW gilt allen Sponsoren und Unterstützern, die diese Jubiläumsveranstaltung möglich gemacht haben. Hervorzuheben sind dabei die Hauptsponsoren Fonds Finanz und die Bayerische. Das Colosseum wurde so für einen Tag zum Ort fachlicher Debatte, persönlicher Begegnung und echter Gemeinschaft.

